Was gehört alles in einen guten Styleguide?

Was gehört in einen guten Styleguide?

Ein Styleguide ist ein Regelwerk, in dem erklärt wird, wie sich ein Unternehmen der Außenwelt präsentiert – durch das Logo, die Auswahl von Schriftarten und Farben, die Fotografie und vieles mehr. Anders ausgedrückt: Er ist ein Referenzinstrument, das dazu beiträgt, die Konsistenz des Außenauftritts, das Look & Feel einer Marke zu wahren. Es ist so mächtig, dass manche es sogar als Markenbibel bezeichnen, aber lassen Sie sich davon nicht einschüchtern – das sind nur verschiedene Bezeichnungen für ein und dasselbe Dokument. Und wenn Sie Fragen haben: Sprechen Sie uns als Corporate Design Agentur an! Wir helfen Ihnen gern weiter.


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Durch die Verwendung eines Styleguides wird sichergestellt, dass Ihre Marke gleich aussieht und sich gleich anfühlt, auch wenn verschiedene Mitarbeiter in den Bereichen Kundendienst, Marketing, Design und Vertrieb tätig sind. Und das ist enorm wichtig, denn es ist die Vertrautheit die Vertrauen schafft!

Kay Schönewerk – Geschäftsführer von 4iMEDIA

Warum sind Styleguides wichtig?

Betrachten Sie Ihre Markenidentität als die Persönlichkeit Ihres Unternehmens. Daran erkennt die Welt Sie und beginnt Ihnen zu vertrauen. Wenn Sie sehen, dass jemand ständig sein Aussehen und sein Verhalten ändert, haben Sie nicht das Gefühl, dass Sie wissen, wer er ist, und Sie würden ihm sicherlich nicht vertrauen.

Stellen Sie sich einen Mitarbeiter vor, der immer ein Hemd in der Hose trägt und dessen Haare ordentlich kurz geschnitten sind. Stellen Sie sich nun vor, dieselbe Person käme eines Tages unrasiert zur Arbeit, trüge abgeschnittene Jeans und hätte ein neues Tattoo, das einen Tiger zeigt, der auf einem Motorrad durch Flammen fährt. Sie würden sich wahrscheinlich unwohl fühlen, weil es nicht das ist, was Sie gewohnt sind. Vielleicht würden Sie sich sogar bei ihm melden, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist.

Die gleiche Logik gilt für Marken: Inkonsistenz verwirrt und verunsichert Ihre Kunden. Ein Styleguide ist wichtig, denn er hilft Ihrem Unternehmen, in allen Teams und über alle Kanäle hinweg einheitlich zu kommunizieren.

Die Schritte, um eine Marke für einen Styleguide fit zu machen

Bevor Sie einen Styleguide erstellen, müssen Sie Ihre Marke kennen. Es gibt fünf Schlüsselkomponenten: Mission, Vision, Zielgruppe, Markenpersönlichkeit und Kernwerte. Falls Sie Unterstützung brauchen, um die Fragen nach diesen Schlüsselkomponenten zu beantworten, sprechen Sie uns als Agentur an. Unsere Berater*innen helfen Ihnen mit Ihrer Branding-Strategie.

  • Mission und Vision: Schreiben Sie ein Leitbild darüber, warum Ihr Unternehmen existiert, und eine Vision darüber, wohin Sie Ihre Marke bringen wollen. Diese können groß (Sie werden die Welt verändern) oder klein (Sie lösen ein kleines, lästiges Problem) sein, solange sie zu Ihrer Marke passen.
  • Zielpublikum: Beschreiben Sie, wer Ihre Kunden sind und warum sie Sie brauchen (d. h. wie Ihre Produkte oder Dienstleistungen ihre Probleme lösen). Wenn Sie Marktforschung betrieben haben, fügen Sie alle Erkenntnisse ein, die Ihrem Team helfen könnten, effektiver mit Ihren Kunden zu kommunizieren.
  • Persönlichkeit: Erstellen Sie eine Liste mit 3-5 Adjektiven, die Ihre Marke beschreiben. Dies wird den Ton für das Design und den Text angeben. Sind Sie anspruchsvoll oder schrullig? Klassisch oder trendy? Bitten Sie Ihr Team um Anregungen und Perspektiven.Tipp: Es kann auch hilfreich sein, 3-5 Adjektive aufzulisten, die Ihre Marke nicht ausmachen. Häufig beginnen wir unsere Branding-Projekte auch mit einer “Ist / Ist nicht”-Übung.
  • Werte: Legen Sie die Leitprinzipien für Entscheidungen und Handlungen des Unternehmens fest. Einprägsame Werte machen es Ihrem Team leicht, sich an die Marke zu halten.

Die 6 wesentlichen Elemente des Styleguides

Sie kennen das Sprichwort, dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte, oder? Bereiten Sie sich auf Ihren Marken-Styleguide vor, indem Sie einfach Beispiele und Inspirationen sammeln, die zu Ihrer Marke passen. Dafür kann man beispielsweise ein Pinterest-Board als Moodboard für das Team erstellen – dies ist eine großartige Übung, die mehrere Personen in einem Unternehmen einbezieht und dazu beiträgt, dass sie sich einbringen.

Sobald Sie Ihre Inspirationen gesammelt haben, ist es an der Zeit, mit einer/m Designer*in zusammenzuarbeiten, um das Ganze zu verwirklichen. Wählen Sie einen Designer, der gut kommunizieren kann und bei dem Sie sich wohlfühlen. Markendesign ist ein Prozess der Entdeckung – und Ihr Designer wird Ihr Partner in diesem Prozess sein. Vielleicht hat er Ideen oder Anregungen, an die Sie noch gar nicht gedacht haben.Grafiker

Es gibt sechs wesentliche Elemente, die in jedem Styleguide enthalten sein müssen. Dies sollten die ersten Dinge sein, die Sie mit Ihrem Designer priorisieren. Einiges davon ist vielleicht schon vorhanden (wie Ihr Logo). Aber für andere sollten Sie auf Ihre Inspirationstafeln zurückgreifen. Ein Designer hilft Ihnen, diese Stimmungen, Gefühle und Bilder in greifbare Markenelemente zu verwandeln.

 
 
 


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Element 1: Markengeschichte

Stellen Sie Ihre Marke der Welt vor. Eine einfache Zusammenfassung gibt den Menschen einen Einblick in das Herz und die Seele Ihres Unternehmens, was ihnen hilft zu verstehen, wie sie Ihre Marke repräsentieren sollen. Die fünf wichtigsten Markenkomponenten, die wir bereits besprochen haben – Mission, Vision, Zielgruppe, Persönlichkeit und Werte – können alle enthalten sein. Sie können sich aber auch dafür entscheiden, nur einen Teil davon öffentlich zu machen.

Element 2: Logo-Richtlinien

Sie wissen vielleicht, welche Farbe Ihr Logo haben sollte, aber wissen Sie auch, wie es in verschiedenen Umgebungen aussehen wird? Dieser Abschnitt Ihres Markenleitfadens stellt sicher, dass Ihr Logo so verwendet wird, wie Sie es beabsichtigt haben. Er verhindert auch Fehler, wie das Dehnen, Verändern, Verdichten oder Neuausrichten, die eine falsche Botschaft vermitteln könnten.
 
 
Element 3: Farbpalette der Marke

Die Festlegung einer Markenfarbpalette trägt wesentlich zu einem konsistenten Erscheinungsbild und Gefühl bei. Die meisten Marken wählen vier oder weniger Hauptfarben und weichen nicht zu weit von den Farbtönen ihres Logos ab. Es ist ratsam, eine helle Farbe für den Hintergrund, eine dunklere Farbe für den Text, einen neutralen Farbton und eine knallige Farbe zu wählen. Zeigen Sie in Ihrem Styleguide Farbmuster Ihrer Markenfarben. Achten Sie darauf, dass Sie die Informationen, die für die genaue Wiedergabe dieser Farben erforderlich sind, überall dort einfügen, wo Ihre Markenbotschaft verwendet wird.


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Element 4: Typografie und Schriftrichtlinien

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Identitätsdesigns ist die Auswahl der Schriftart. Ihre Markenanforderungen bestimmen, ob eine Schriftfamilie alle Ihre Anforderungen erfüllt oder ob Sie mehrere Markenschriften definieren möchten. Als Faustregel gilt, dass Sie eine andere Schriftart als die in Ihrem Logo verwenden sollten, da sie durch den Kontrast besser zur Geltung kommt. Ein erfahrener Designer kann Sie bei diesem Prozess unterstützen. Unabhängig davon, wie einfach oder komplex Ihr Typografieschema ist, stellen Sie sicher, dass es auf die richtige Weise verwendet wird, indem Sie die Auswahl erklären und klare Anweisungen für die Verwendung geben.

Element 5: Bildrichtlinien

Wenn es sich um Ihr Unternehmen handelt, haben Sie ein natürliches Gespür dafür, welche Fotos und Illustrationen für Ihre Marke geeignet sind. Der Abschnitt über Bildmaterial in Ihrem Styleguide wird alle anderen in die richtige Richtung lenken, ohne dass Sie noch mehr Genehmigungsaufwand haben. Zeigen Sie Beispiele von Bildern, die sich für Ihre Marke bewährt haben. Sie können sogar einige der Inspirationspunkte verwenden, die Sie zur Vorbereitung Ihres Styleguides gesammelt haben. Achten Sie darauf, dass Sie die wichtigsten Kommunikationskanäle Ihres Unternehmens ansprechen, egal ob es sich dabei um einen gedruckten Katalog oder einen Instagram-Account handelt.
 
 
 
 
Element 6: Die Stimme der Marke

Wenn man an Markenidentität denkt, kommt einem nicht immer sofort der Schreibstil in den Sinn, aber die Stimme der Marke hat einen großen Einfluss darauf, wie Ihr Publikum Sie wahrnimmt. Erinnern Sie sich an die Liste mit 3-5 Adjektiven, die Ihre Markenpersönlichkeit beschreiben? Verwenden Sie diese, um die Art der Sprache zu beschreiben, die zur Marke passt.


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Was gehört noch in einen Styleguide?

Während fast jedes Unternehmen die sechs grundlegenden Elemente in einen Markenleitfaden aufnehmen muss, müssen einige Unternehmen noch weiter gehen. Ist Ihre Marke hauptsächlich digital? Dann müssen Sie wahrscheinlich festlegen, wie Sie Bilder auf Ihrer Website gestalten. Verkaufen Sie physische Produkte? Vielleicht brauchen Sie Verpackungsrichtlinien, die erklären, wann Sie den Produktnamen und wann Sie den Firmennamen verwenden sollten. Konzentrieren Sie sich auf das Marketing in den sozialen Medien? Dann brauchen Sie vielleicht Richtlinien für die Arten von Bildern, die Sie in Ihren Beiträgen verwenden.

Ein Styleguide sollte zu dem Unternehmen passen, zu dem er gehört

Manche Styleguides sind so umfangreich wie ein Roman, andere sind nur eine Seite lang. Das hängt ganz von den Anforderungen Ihres Unternehmens ab. Wichtig ist, dass er alle grundlegenden Markenelemente auflistet und als einziger Bezugspunkt für alle künftigen Designprojekte dienen kann.

Am Ende zählt: Eine starke Marke sagt der Welt, warum man sich für Sie entscheiden sollte und nicht für alle anderen Anbieter auf dem Markt. Ein Markenleitfaden zeigt Ihrem Team, wie es dieser Marke treu bleiben kann. Deshalb ist es unumgänglich, dass Sie sich mit dem Thema “Styleguide” auseinandersetzen – am besten noch heute!


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Sollten Sie kurzfristig oder langfristig Unterstützung im Bereich Markenbildung, Logo-Entwicklung und der Erstellung eines Styleguides benötigen, dann sprechen Sie unsere Agentur gern an! Mit über 20 Jahren Erfahrung stehen wir Ihnen strategisch, allumfassend oder rein punktuell zur Verfügung.

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