Tyvek vs. Papier: Welches Material eignet sich besser für Veranstaltungsarmbänder?
Auf Veranstaltungen, bei denen die Zugangskontrollen mit Armbändern geregelt werden, müssen diese Armbänder sowohl am Einlass als auch zwischendurch gut erkennbar sein und bis zum Veranstaltungsende halten. Für kurze Veranstaltungen in trockenen Innenräumen ist Papier oft ausreichend. Bei stärkerer Beanspruchung und insbesondere bei Nässe stößt es jedoch an Grenzen. Eine Alternative ist Tyvek, das ähnlich wie Papier aussieht, aber aus widerstandsfähigen Kunststofffasern besteht.
Papieroptik sagt wenig über das Material
Während herkömmliches Papier aus pflanzlichen Fasern hergestellt wird und ohne entsprechende Behandlung empfindlich auf Nässe reagiert, bestehen Kontrollbänder aus Tyvek aus feinen Polyethylenfasern, die unter Hitze und Druck zu einem Vlies verbunden worden sind. Beim Vergleich verschiedener Angebote für Veranstaltungsarmbänder gilt es daher, ausdrücklich zwischen Tyvek, unbehandeltem Papier, behandelten Papierprodukten und Armbändern aus anderen Materialien zu unterscheiden.
Tragedauer und Feuchtigkeit entscheiden
Für eine kurze Veranstaltung in trockenen Innenräumen kann ein geeignetes Papierband ausreichen. Bei einem Sportfest, einem Konzert im Freien oder häufigem Händewaschen ist die Wasserbeständigkeit von Tyvek ein großer Vorteil. Vor einer größeren Bestellung ist es ratsam, ein Muster anzufordern. So kann sich im praktischen Test zeigen, ob das Material, die Optik und der Verschluss den Anforderungen der Veranstaltung entsprechen. Das Band sollte weder scheuern, noch darf es sich an den Rändern ablösen oder nach Kontakt mit Wasser unleserlich werden.
Verschluss und Aufdruck sichern den Einlass
Nur weil ein Armband stabil ist, bedeutet das noch nicht, dass es nicht unberechtigt weitergegeben werden kann. Daher sind ein geeigneter Verschluss und eine eindeutige Kennzeichnung wichtig. Achten Sie beim Kauf von Veranstaltungsarmbändern auf die folgenden drei Punkte:
- Wenn es sich um einen Klebverschluss handelt, sollten Sicherheitsschnitte an der Klebestelle das Öffnen durch sichtbare Schäden erkennbar machen.
- Das Band muss bequem sitzen, darf sich aber nicht über die Hand abstreifen lassen.
- Datum oder Zugangsbereich sollten auch bei schwachem Licht gut lesbar bleiben.
Unterschiedliche Farben erleichtern die Zuordnung, zusätzliche Aufdrucke verringern Verwechslungen. Logos sollten diese Angaben nicht verdrängen. Daher empfiehlt sich ein übersichtlicher Aufdruck ohne zu viele optische Spielereien.
Die Entsorgung vorab organisieren
Die Planung rund um das Eintrittsarmband ist endet nicht, sobald die Veranstaltung vorbei ist. Was nach dem Event mit den Bändern geschehen soll, gehört deshalb – genau wie auch die restliche Müllentsorgung – von Anfang an zur Organisation der Veranstaltung. Tyvek gehört nicht ins Altpapier. Es ist grundsätzlich recyclingfähig und kann von geeigneten Entsorgern gesammelt und verwertet werden.
Wenn die Entsorgung bereits im Vorfeld mit dem dafür zuständigen Unternehmen abgestimmt ist, wissen die Helfer vor Ort, wie sie die gebrauchten Bänder sammeln und sortieren sollen. Eine realistische Kalkulation der Bestellmenge kann außerdem verhindern, dass unbenutzte Bänder nach dem Event entsorgt werden müssen, denn aufgrund des aufgedruckten Veranstaltungsdatums lassen sie sich nicht wiederverwenden.
Bildquelle: Pexels / Einlassbänder müssen bis zum Veranstaltungsende lesbar bleiben und sicher sitzen. Foto: Vishnu R Nair / Pexels
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