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Native Apps im digitalen Publishing

Native Apps im digitalen Publishing

Im Zuge der Entwicklung von Online-Magazinen entstand eine neue Art von PDFs, die als flippable (oder browsbare) PDFs bezeichnet werden. Diese PDF-Dokumente werden in der Regel auf Websites eingebettet und können das Umblättern von Seiten simulieren, genau wie eine gedruckte Ausgabe. Im Wesentlichen fungieren sie als digitale Replikate. Für Flipbooks gelten die gleichen Vorteile wie für einfache PDF-Magazine – es ist extrem einfach, ein vorhandenes gedrucktes Magazin zu nehmen und es zu digitalisieren. Und als zusätzlicher Vorteil muss die Publikation vor dem Lesen nicht heruntergeladen werden. Es gelten jedoch auch die gleichen Nachteile. Versuchen Sie, das obige Beispiel auf einem Mobiltelefon zu öffnen. Aufgrund des festen Layouts sind Daumenkinos ohne Vergrößerung und Verkleinerung auf dem Handy nur sehr schwer lesbar.


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    App-Magazine: Einige Verlage beschließen, eigene native Apps für ihre Zeitschriften zu erstellen.

    Eine native App bezieht sich einfach auf eine App, die Sie im Apple App Store oder im Google Play Store für Ihr iOS- oder Android-Gerät kaufen können. Diese können nicht auf einem herkömmlichen Desktop- oder Laptop-Computer verwendet werden. Native Apps bieten wahrscheinlich das beste Leseerlebnis auf mobilen Geräten, da die Entwickler fast die vollständige Kontrolle über das Aussehen und die Gestaltung des Magazins haben. Sie können die Vorteile des digitalen Text-Reflows nutzen – das bedeutet, dass die Textgröße und das Layout auf die Größe des Bildschirms reagieren und so ein optimales Leseerlebnis auf jedem Gerät bieten.

    “Darüber hinaus können native Anwendungen alle Arten von Zusatzfunktionen enthalten. Sie können dynamische, personalisierte Anzeigen einziehen. Sie können Editionen zum Offline-Lesen herunterladen. Sie können Multimedia-Inhalte enthalten. Sie können das Leserverhalten verfolgen und messen, so dass der Herausgeber weiß, welche Arten von Inhalten in den verschiedenen Segmenten beliebt sind. Und die Liste geht noch weiter”, erklärt Kay Schönewerk Geschäftsführer der Agentur für E-Magazine, ePaper und Digital Publishing 4iMEDIA.

    Native Apps haben jedoch auch ihre Schattenseiten. Am offensichtlichsten ist, dass sie sehr zeitaufwändig und in der Regel sehr teuer in der Entwicklung sind. Außerdem sind Sie von Apple oder Google abhängig, um Ihre App zu genehmigen (was einige Zeit in Anspruch nehmen kann), und sie werden einen Teil Ihrer Einnahmen einbehalten. Außerdem müssen die Apps heruntergeladen werden, was ein zusätzlicher Schritt für Ihre Leser ist – insbesondere in einer Zeit, in der die Menschen immer anspruchsvoller werden, was sie auf ihrem Telefon installieren.

    Wenn Sie es sich nicht leisten können, Ihre eigenen Entwickler zu beauftragen, gibt es zahlreiche Dienste, die einfache digitale Magazin-Apps für Sie erstellen. Die meisten davon konvertieren jedoch einfach PDF-Dateien und Sie erhalten am Ende viele der gleichen Anzeigeausgaben wie bei Daumenkinos.

    Lesen Sie mehr zu diesem Thema:

    Kay Schönewerk

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    Tim Wonafurt
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