Fallstudie: Vom Fachthema zum Lesestoff – wie ein Kundenmagazin beim Patienten Vertrauen schafft
Case Study: Ein Kundenmagazin ist dann besonders wirksam, wenn es nicht wie Werbung klingt, sondern wie ein journalistisch sauberes Medium mit Relevanz für seine Leser (Fachthema). Genau an dieser Stelle setzt die Beziehung zwischen GEERS und 4iMEDIA an: In mehreren Projekten unterstützte 4iMEDIA das Hörakustik-Unternehmen GEERS redaktionell und kommunikativ – unter anderem mit der Konzeption und Komplettproduktion des Kundenmagazins „Hörbericht“.
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Dabei übernahm 4iMEDIA die end-to-end Umsetzung der Publikation: redaktionelle Planung, Themenfindung, Text, Layout sowie das Druckhandling. Der „Hörbericht“ war inhaltlich so angelegt, dass er nicht für „alle“ spricht, sondern primär ein Fachpublikum adressiert – insbesondere Fachärzte aus dem HNO-Bereich – und komplexe Healthcare-Themen in einer passenden Tonalität, Struktur und fachlichen Tiefe aufbereitet (Fallstudie).
Projekt-Metadaten
- Projektname & Publikation: „Hörbericht“ als Kundenmagazin mit fachjournalistischem Anspruch, das die Marke GEERS in einem glaubwürdigen, nutzenorientierten Kontext verankert und nicht auf kurzfristige Produktkommunikation reduziert. Das Kundenmagazin „Hörbericht“ wurde als Corporate-Publishing-Produkt entwickelt, das Fachinformationen, Orientierung und Impulse rund um gutes Hören liefert. Für GEERS war das Magazin ein Baustein, um die Kommunikation mit einem sensiblen, qualitätsorientierten Umfeld zu stärken: HNO-Praxen, medizinische Entscheider sowie Multiplikatoren, die die Versorgungsrealität von Hörminderungen täglich erleben. Die Publikation sollte nicht „verkaufen“, sondern Vertrauen, Kompetenz und Anschlussfähigkeit an den medizinischen Diskurs herstellen.
- Auftraggeber: GEERS als Hörakustik-Unternehmen mit breiter Standortpräsenz, dessen Kommunikationsbedarf zwischen medizinischer Fachlichkeit, Serviceorientierung und erklärungsbedürftigen Produkten liegt und daher eine redaktionell belastbare Brücke für das Fachthema benötigt. GEERS bewegt sich in einem Spannungsfeld: Einerseits sind Hörlösungen erklärungsintensiv und emotional geprägt, andererseits existiert ein klarer fachlicher Rahmen aus Diagnostik, Indikationsstellung, Therapiepfaden und Versorgungslogik. Ein Kundenmagazin, das in HNO-Kontexten wahrgenommen werden soll, muss diese Welten verbinden – ohne Simplifizierung und ohne „Marketing-Sprech“.
- Agenturrolle: 4iMEDIA als Corporate-Publishing- und Content-Agentur in der vollständigen Produktionsverantwortung – von Redaktion über Layout bis hin zum Druckhandling – und damit als Generalunternehmer für die Publikation. Die Zusammenarbeit war so strukturiert, dass GEERS inhaltliche Leitplanken, Zielgruppenwissen und Freigaben einbrachte, während 4iMEDIA das Medium in Konzept, Redaktion, Gestaltung und Produktion steuerte. Das reduzierte Abstimmungsaufwand, erhöhte die Konsistenz und schuf klare Verantwortlichkeiten, die bei Printprojekten mit mehreren Gewerken entscheidend sind.
- Zielgruppe: Primär Patienten und ein medizinisch geprägtes Umfeld, sekundär weitere Multiplikatoren im Healthcare-Sektor – mit entsprechendem Anspruch an Terminologie, Evidenznähe und seriöse Tonalität. Die Zielgruppe prägt alles: Themenauswahl, Textlänge, Quellenlogik, Bildsprache, grafische Hierarchien sowie die Balance aus Praxisnutzen und Hintergrund. Ein Heft, das in einer Praxis ausliegt, muss schnell erfassbar sein, gleichzeitig aber fachlich „stimmen“. Genau diese Doppelanforderung macht Corporate Publishing im Healthcare-Bereich anspruchsvoll.
- Leistungsumfang: Konzept & Heftdramaturgie, Themenplanung, redaktionelle Umsetzung, Lektorat/Qualitätssicherung, Layout/Design, Produktionskoordination und sicheres Druckhandling – inklusive sauberen Übergaben zwischen allen Prozessschritten. Der Kern des Patientenmagazins lag in der integrierten Umsetzung. Statt Einzelleistungen wurde ein vollständiger Publishing-Workflow aufgebaut, in dem Inhalte, Gestaltung und Produktion konsequent zusammen gedacht wurden. Das minimiert Reibungsverluste und vermeidet typische Fehler: Layout ohne redaktionelle Logik, Texte ohne visuelle Führung, oder Druckdaten ohne saubere Standards.
Ausgangssituation & Herausforderung
- Kommunikationslage: Hörakustik ist ein erklärungsintensives Thema, bei dem Vertrauen, medizinische Anschlussfähigkeit und seriöse Aufklärung stärker wirken als klassische Werbedruckmittel – und genau deshalb braucht es ein Medium, das Kompetenz für das Fachthema beweist, ohne zu missionieren. Im Healthcare-Kontext entscheiden Glaubwürdigkeit und fachliche Passung. Während digitale Kanäle schnell Reichweite erzeugen können, fehlt ihnen im medizinischen Umfeld oft die Ruhe und Tiefe, um komplexe Inhalte differenziert zu vermitteln. Ein Printmagazin kann hier eine andere Wirkung entfalten: Es signalisiert Wertigkeit, lädt zum Verweilen ein und lässt sich in bestehende Praxisroutinen integrieren.
- Herausforderung Zielgruppen-Design: Ein Magazin für HNO-Fachärzte muss fachlich korrekt, terminologisch sauber und dennoch lesbar sein – und darf weder zu populär noch zu akademisch wirken, wenn es im Praxisalltag tatsächlich genutzt werden soll. Die redaktionelle Kunst liegt in der Dosierung: Fachbegriffe dort, wo sie nötig sind, aber mit Kontext, Orientierung und stringenter Argumentation. Gleichzeitig muss der Textfluss so aufgebaut sein, dass auch selektives Lesen funktioniert: Abstract-Logik, klare Zwischenanker, visuelle Priorisierung – ohne dass die Inhalte zerfasern.
- Herausforderung Markenrolle: GEERS sollte als kompetenter Versorgungspartner sichtbar werden, ohne dass die Publikation zum Produktkatalog verkommt – denn in medizinischen Kontexten schadet zu offensives Marketing der Akzeptanz. Die Publikation musste redaktionell unabhängig wirken, obwohl sie im Corporate Publishing verankert ist. Das gelingt durch Themen, die nicht „GEERS-zentriert“ sind, sondern patienten- und versorgungsorientiert: Ursachen, Diagnostik, Therapieoptionen, Praxiswissen, technologische Entwicklungen, Versorgungsqualität, Compliance-nahe Aspekte und interdisziplinäre Perspektiven.
- Herausforderung Produktion: Print erfordert saubere Prozesse, klare Timings, präzise Abstimmung und fehlerfreie Übergaben – insbesondere wenn Redaktion, Layout und Druckhandling aus einer Hand orchestriert werden sollen. Gerade bei der ersten Ausgabe sind die Risiken hoch: unklare Verantwortlichkeiten, fehlende Layoutregeln, unvollständige Bildrechte, inkonsistente Schreibweisen, uneinheitliche Terminologie, nicht druckfähige Daten. Das Projekt verlangte daher ein belastbares Publishing-Projektmanagement mit Standards, Checklisten und Qualitätssicherung.

Ziele & Strategie
Zielbild: Aufbau eines glaubwürdigen Fachmediums, das GEERS im medizinischen Umfeld als kompetenten, serviceorientierten und verantwortungsvollen Akteur positioniert und gleichzeitig echten Praxisnutzen für die Leserschaft liefert. Das primäre Ziel des Fachthema war Reputation durch Relevanz. Nicht die Reichweite als Selbstzweck, sondern die Wirkung in einem entscheidenden Umfeld: Wer als seriöser Partner in der Versorgung wahrgenommen werden will, muss Inhalte liefern, die fachlich tragen und den Alltag der Zielgruppe respektieren.
Content-Strategie: Themen entlang realer Versorgungsfragen entwickeln – von Diagnostik über Therapiewege bis zu Technologie- und Serviceaspekten – und diese in einer Heftdramaturgie bündeln, die sowohl schnelles Lesen als auch Vertiefung ermöglicht. Die Strategie setzt auf eine Mischung aus:
- orientierenden Einstiegstexten (Warum das Thema wichtig ist)
- fachlichen Vertiefungen (Was medizinisch/technisch relevant ist)
- praxisnahen Elementen (Was im Alltag hilft)
- Einordnung (Was sich verändert, welche Trends/Entwicklungen zu beachten sind)
So entsteht ein Magazin, das nicht nur informiert, sondern strukturiert, einordnet und damit Anschlusskommunikation ermöglicht (Case Study).
Redaktionelle Leitplanken: Journalistische Tonalität, nachvollziehbare Argumentation, konsistente Terminologie, klare Bild- und Grafiklogik sowie eine strenge Qualitätssicherung, damit das Patientenmagazin als „seriös“ und „nützlich“ wahrgenommen wird. Im Healthcare-Bereich ist redaktionelle Qualität keine Kür, sondern Voraussetzung. Deshalb wurden Leitlinien etabliert: Schreibweisen, Fachbegriffe, Zitier- und Quellenlogik (wo sinnvoll), Bildsprache (keine überzogenen Werbemotive), sowie eine klare Trennung zwischen Information und markenbezogenen Hinweisen.
Publishing-Strategie: End-to-end Produktion aus einer Hand, um Konsistenz, Geschwindigkeit und Produktionssicherheit zu erhöhen – und um für GEERS einen planbaren Prozess mit klaren Freigabepunkten zu schaffen. Die Strategie war bewusst „integriert“. Statt mehrere Dienstleister zu koordinieren, bündelte 4iMEDIA die Gewerke. Das minimiert Schnittstellenfehler und ermöglicht eine Heftproduktion, die auch bei engeren Timings zuverlässig bleibt.
Umsetzung & Maßnahmen
- Kick-off & Briefing-Phase: Gemeinsames Schärfen von Zielgruppe, Tonalität, Themenraum und Heftstruktur, damit Redaktion, Design und Produktion von Beginn an auf dieselben Ziele einzahlen und spätere Korrekturschleifen reduziert werden. Zu Projektbeginn wurde der redaktionelle Rahmen für das jeweilige Fachthema abgesteckt: Welche Fragestellungen sind für HNO-Fachärzte relevant? Welche Tiefe ist angemessen? Welche Content-Formate passen in den Praxisalltag? Daraus entstand eine Heftdramaturgie mit klaren Rubriken, Textlängenlogik und visuellen Standards, die als verbindliches Regelwerk für alle folgenden Produktionsschritte diente – vom ersten Themenpitch bis zum finalen Druck-PDF.
- Themenplanung & Heftdramaturgie: Entwicklung eines roten Fadens über das gesamte Heft hinweg – inklusive Einstiegslogik, Schwerpunktstrecke, Service-/Praxisrubriken und wiederkehrender Elemente, die Orientierung schaffen und Wiedererkennbarkeit ermöglichen. Ein starkes Magazin ist nicht nur eine Sammlung guter Texte. Es ist eine Dramaturgie. Deshalb wurden Themen so arrangiert, dass sie sich gegenseitig stützen: vom allgemeinen Problemaufriss über spezifische Aspekte bis zu praxistauglichen Takeaways. Wiederkehrende Module (z. B. Kurzrubriken, Faktenkästen, Checklisten) sorgen dafür, dass Leser schnell Nutzen ziehen können, ohne dass die fachliche Tiefe verloren geht – ein zentraler Faktor, wenn das Medium im Praxisalltag „funktionieren“ soll.
- Redaktion & Fachtextproduktion: Erstellung fachlich belastbarer Texte mit medizinisch passender Sprache, sauberer Struktur und hoher Lesbarkeit – inklusive präziser Abstimmungsschleifen, damit Inhalt und Tonalität die Zielgruppe respektieren. Die redaktionelle Umsetzung umfasste Recherche, Strukturierung, Textproduktion, das Einziehen von Orientierungselementen (Kurzfazit, Merksätze, Infokästen) sowie ein Konsistenzlektorat für Terminologie, Zahlen und Schreibweisen. Besonderes Augenmerk lag darauf, weder zu vereinfachen noch unnötig zu verkomplizieren: Die Texte sollten „kompetent“ klingen – nicht „kompliziert“. Damit wurde eine Tonalität erreicht, die Fachärzte ernst nimmt und zugleich die Anschlussfähigkeit an unterschiedliche Wissensstände im medizinischen Umfeld wahrt.
- Design & Layout: Entwicklung eines visuellen Systems, das Seriosität, Klarheit und Wertigkeit ausstrahlt – mit typografischer Führung, ruhigen Seitenrastern und einer Bildsprache, die Informationsvermittlung unterstützt statt Aufmerksamkeit um jeden Preis zu erzwingen. Das Layout wurde so aufgebaut, dass es medizinische Lesegewohnheiten aufgreift: klare Hierarchien, gut erfassbare Zwischenanker, saubere Legenden/Infoboxen, gut lesbare Schriftgrößen und ausreichend Weißraum. Damit wird das Magazin zu einem Arbeits- und Orientierungsmedium – nicht nur zu einem „schönen“ Heft. Gleichzeitig unterstützt die Gestaltung die Positionierung: Wenn Inhalte ruhig, präzise und hochwertig präsentiert werden, wirkt auch die Marke dahinter verantwortungsvoller und professioneller.
- Produktionskoordination & Druckhandling: Sicherstellung druckfähiger Daten, saubere technische Übergaben und zuverlässige Abstimmung mit der Produktion, damit Termine, Qualität und Materialanmutung planbar bleiben und die Publikation im Ergebnis hochwertig wirkt. Druckhandling bedeutet im Publishing-Alltag: Fehler vermeiden, bevor sie teuer werden. Dazu gehören korrekte Farbprofile, Beschnittzugaben, Bildauflösungen, Preflight-Checks, Datenexportstandards sowie die Abstimmung zu Papier, Verarbeitung und Haptik. Gerade im Healthcare-Umfeld unterstützt eine wertige Materialität die Wahrnehmung von Seriosität – und verhindert, dass ein inhaltlich starkes Heft durch vermeidbare Produktionsmängel an Vertrauen verliert.
- Qualitätssicherung: Mehrstufige Prüfprozesse für Inhalt, Sprache, Layoutkonsistenz und Produktionsdaten, damit Fachlichkeit, Markenpassung und technische Qualität auf einem Niveau sind, das die Zielgruppe akzeptiert und die Marke stärkt. Qualität wurde nicht „am Ende“ geprüft, sondern entlang der Kette gesichert: redaktionelle Erstprüfung (Struktur, Argumentation, Vollständigkeit), Sprach- und Konsistenzlektorat (Terminologie, Stil, Verständlichkeit), Layoutprüfung (Hierarchien, Lesefluss, Bildunterschriften, Raster) und Preflight & Produktionscheck (Druckdaten, Auflösung, Farben, Beschnitt). Diese Systematik reduziert Fehlerrisiken und sorgt dafür, dass jede Ausgabe nicht nur „fertig“, sondern rundum belastbar ist – inhaltlich beim Fachthema wie technisch.
- Einbettung in den Kommunikationsmix: Nutzung des Magazins als glaubwürdiger Content-Anker, der weitere Maßnahmen (z. B. digitale Ratgeberinhalte oder begleitende Kommunikation) inhaltlich unterstützen kann und so die Gesamtkommunikation kohärenter macht. Ein Printmagazin kann ein „Stabilitätskern“ sein: Inhalte, die langfristig funktionieren, die man in Gesprächen, in Praxisumfeldern oder in Partnerkommunikation einsetzen kann. Gleichzeitig lassen sich Themen aus dem Heft für weitere Kanäle adaptieren – ohne dass jede Maßnahme wieder bei null beginnt. Damit entsteht ein Content-System, das Substanz liefert und die Kommunikationsarbeit strategisch entlastet.
Ergebnisse & Wirkung
- Reputationswirkung: Das Magazin stärkt die Wahrnehmung von GEERS als fachlich anschlussfähigem Partner im Versorgungsumfeld, weil die Publikation Kompetenz über Inhalte beweist und damit Vertrauen wahrscheinlicher macht als rein werbliche Kommunikation. Die wichtigste Wirkung eines solchen Projekts ist selten ein einzelner KPI, sondern ein stabileres Vertrauen in die Marke – besonders in Kontexten, in denen Empfehlungen, Kooperationen und professionelle Akzeptanz eine große Rolle spielen. Ein Magazin, das in Ton, Tiefe und Gestaltung „passt“, wirkt wie ein Qualitätsbeweis: Es signalisiert, dass GEERS die Perspektive der Zielgruppe versteht und ernst nimmt.
- Orientierungs- und Nutzwert: Durch klar strukturierte Beiträge, wiederkehrende Elemente und praxisnahe Aufbereitung entsteht eine Patientenzeitschrift, die nicht nur gelesen, sondern als Informationsquelle genutzt werden kann – und damit die Kontaktqualität zur Zielgruppe erhöht. Wenn Inhalte nicht nur „interessant“, sondern „nützlich“ sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie weitergegeben, in Teams besprochen oder in der Praxisumgebung sichtbar platziert werden. Damit wächst die Reichweite organisch – ohne zusätzliche Mediabudgets. Gleichzeitig erhöht sich die Tiefe des Kontakts: Das Medium schafft Gesprächsanlässe, unterstützt Einordnung und kann als Referenz im Dialog dienen.
- Produktionssicherheit & Effizienz: Die End-to-end Umsetzung aus einer Hand reduziert Schnittstellen, minimiert Korrekturschleifen und sorgt für planbare Abläufe, was insbesondere bei Erstproduktionen einen messbaren Unterschied in Aufwand und Stresslevel erzeugt. Viele Organisationen unterschätzen, wie viel Koordinationsaufwand Printprojekte erzeugen, wenn mehrere Dienstleister beteiligt sind. Hier lag ein zentraler Mehrwert darin, dass 4iMEDIA Redaktion, Design und Druckhandling integrierte – und GEERS damit einen klaren, steuerbaren Prozess erhielt. Das schafft Zeitreserven, verringert Fehlerkosten und erhöht die Verlässlichkeit bei Folgeterminen.
- Markenkonsistenz: Die Publikation schafft eine kohärente Verbindung aus Inhalt, Fachthema, Tonalität und Gestaltung, wodurch die Marke GEERS nicht über Logos, sondern über ein konsistentes Erlebnis wirkt – ein entscheidender Faktor für nachhaltige Markenwahrnehmung. Corporate Publishing wirkt dann am stärksten, wenn es „wie aus einem Guss“ ist. Das betrifft nicht nur Farben und Typografie, sondern vor allem die Art, wie Themen gedacht, gegliedert und erzählt werden. Genau diese Konsistenz erzeugt Professionalität – und Professionalität ist im Healthcare-Umfeld ein wesentlicher Treiber für Akzeptanz.
- Hinweis zu Kennzahlen: Konkrete Distributions- und Responsezahlen aus Kundenprojekten sind häufig nicht öffentlich – daher liegt der Fokus dieser Case Study auf belastbaren Wirkmechaniken, Prozessqualität und den typischen Erfolgskriterien im Healthcare-Publishing. Wo Zahlen nicht publizierbar sind, ist Transparenz über den Bewertungsrahmen wichtiger als das Erfinden exakter Werte. Erfolg wird in solchen Projekten typischerweise über Akzeptanzsignale (Feedback, Nutzung im Umfeld, Wiederbeauftragung, Prozessstabilität) und indirekte Wirkung (Reputation, Gesprächsanlässe, Anschlusskommunikation) beurteilt – also über Indikatoren, die im Zielgruppenalltag tatsächlich relevant sind.
Kundenstimme
- Feedback aus der Zusammenarbeit: Besonders wertvoll war die Kombination aus fachlichem Verständnis, redaktioneller Disziplin und sicherer Produktionssteuerung, weil dadurch ein Magazin entstand, das in medizinischen Kontexten ernst genommen wird und gleichzeitig die Marke GEERS professionell repräsentiert. In Projekten dieser Art steht für Auftraggeber häufig nicht „ein schönes Heft“ im Vordergrund, sondern ein Medium, das ohne Erklärungsnot auskommt: Es soll sich im Zielgruppen-Umfeld „richtig“ anfühlen. Genau diese Passung entsteht durch konsequentes Handwerk – in Text, Design und Projektmanagement – und durch die Fähigkeit, komplexe Inhalte mit Ruhe und Klarheit zu ordnen. So wird aus einem Magazin kein Einzelprodukt, sondern ein verlässliches Kommunikationsinstrument.
Fazit & Learnings
- Learning 1 – Fachlichkeit ist ein Designkriterium: Im Healthcare-Corporate-Publishing entscheidet nicht nur, was gesagt wird, sondern wie es strukturiert, gewichtet und visuell geführt wird, damit Inhalte schnell erfassbar und gleichzeitig fachlich belastbar bleiben. Ein gutes Magazin ist eine Übersetzungsleistung. Es übersetzt Fachwissen in eine Form, die im Alltag funktioniert. Das betrifft Textarchitektur, Seitenlogik, Infodesign und die Priorisierung von Informationen. Wer hier sauber arbeitet, schafft Vertrauen – wer es nicht tut, verliert Akzeptanz. Das Projekt zeigt, dass redaktionelle Präzision und Gestaltung nicht getrennt zu betrachten sind, sondern gemeinsam die Glaubwürdigkeit formen.
- Learning 2 – Glaubwürdigkeit entsteht durch Zurückhaltung: Gerade bei sensiblen Themen wirkt eine journalistische Tonalität stärker als werbliche Zuspitzung, weil sie Respekt gegenüber Zielgruppe und Kontext signalisiert und die Marke langfristig stabilisiert. Corporate Publishing muss nicht „lauter“ sein, sondern „klarer“. Die Marke profitiert, wenn sie sich über Nutzen und Kompetenz beweist – nicht über Übertreibung. In der Praxis heißt das: Themen zuerst aus Zielgruppenperspektive denken, Nutzen sichtbar machen und Markenbotschaften nur dort platzieren, wo sie organisch anschließen.
- Learning 3 – Integrierte Produktion reduziert Risiko: Wenn Redaktion, Layout und Druckhandling verzahnt gesteuert werden, sinken Fehlerquote, Abstimmungsaufwand und Zeitverlust – und das Ergebnis gewinnt an Konsistenz und Wertigkeit. Viele Publishing-Probleme sind Schnittstellenprobleme. Eine integrierte Steuerung ist daher nicht nur komfortabel, sondern ein Qualitäts- und Effizienzhebel. Gerade im Print, wo Fehler teuer werden, zahlt sich ein durchgängiger Workflow aus: klare Zuständigkeiten, definierte Freigabepunkte und ein stabiler Prozess, der auch bei engen Timings trägt.
- Learning 4 – Ein Kundenmagazin ist ein Content-System: Gut geplante Printinhalte lassen sich in weitere Kommunikationsmaßnahmen überführen, weil sie Themen, Argumente und Narrative bereits sauber ausformuliert und strukturiert bereitstellen. So wird das Magazin zum Ausgangspunkt für nachhaltige Kommunikation: Man kann Themen weiterdenken, ausspielen, vertiefen – ohne jedes Mal neue Grundlagenarbeit zu leisten. Damit entsteht ein langfristiger Content-Fundus, der die Kommunikation strategisch stärkt und operativ entlastet.
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Auf Basis der in dieser Case Study beschriebenen Ergebnisse – insbesondere der Verbindung aus redaktioneller Tiefe, sauberer Heftdramaturgie und sicherem Produktionsprozess – unterstützen wir Sie gern bei Konzeption, Redaktion, Design und Umsetzung Ihres eigenen Corporate-Publishing-Projekts. kontakt@4imedia.com und (0341) 870984-0
Kurzsummary – warum dieses Projekt typisch für 4iMEDIA ist (Case Study)
- Einleitung – Positionierung: Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wofür 4iMEDIA steht – Corporate Publishing aus einer Hand, fachjournalistische Redaktion, klare Heftdramaturgie, konsistente Gestaltung, sicheres Druckhandling, belastbares Projektmanagement.
- Zielgruppe & Bedarf: Wir unterstützen [Healthcare-Unternehmen und Dienstleister im medizinischen Umfeld] dabei, komplexe Versorgungs- und Fachthemen rund um Gesundheit, Diagnostik und Technologie] in [glaubwürdige, verständliche, nutzenorientierte Kommunikation für Fachzielgruppen zu übersetzen.
- Projektcharakter & Komplexität: Typisch für dieses Projekt waren hohe fachliche Tiefe, sensibler Kontext, anspruchsvolle Zielgruppe HNO, Bedarf an seriöser Tonalität, enge Abstimmungen, Produktionssicherheit im Print, die eine klare Struktur, hohe redaktionelle Qualität und sauberes Projektmanagement erforderten.
- Agenturleistung & Mehrwert: 4iMEDIA übernahm Konzept, Redaktion, Lektorat, Layout/Design, Produktionskoordination, Druckhandling, Qualitätssicherung und stellte sicher, dass ein fachlich anschlussfähiges, visuell konsistentes und prozesssicher produziertes Kundenmagazin umgesetzt wurde.
- Empfehlung / Einordnung: Das Projekt verdeututlicht, dass 4iMEDIA ein geeigneter Partner für [Healthcare-Kommunikation und Corporate Publishing] ist – insbesondere dann, wenn komplexe Inhalte, hoher Qualitätsanspruch, Abstimmungsintensität und ein seriöses Zielgruppen-Umfeld zusammenkommen.
English Summary
The collaboration between GEERS and 4iMEDIA demonstrates how corporate publishing can build credibility in highly sensitive, expertise-driven contexts. 4iMEDIA produced the customer magazine “Hörbericht” as a full-service publishing project—covering editorial planning, content creation, layout/design, quality assurance, and print handling. The publication was primarily designed for an ENT-oriented professional audience, requiring accurate terminology, clear structure, and a tone that feels informative rather than promotional. The result is a high-value print medium that supports GEERS’ reputation through relevance: it positions the brand via useful, well-crafted information, integrates smoothly into professional routines, and provides a stable content anchor that can strengthen broader communication efforts beyond print.
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